Schwanger sein bedeutet, dass es eine entscheidende Veränderung im Leben geben wird. Ein Leben mit einem Kind beginnt.

Alle Fragen diesbezüglich können in vertraulichen Gesprächen geklärt werden. Wir bieten Ihnen vielfältige Unterstützung, persönliche Gespräche und Begleitung an. Falls erforderlich, sind auch längerfristige Beratungen möglich. Gemeinsam mit Ihnen werden Lösungsmöglichkeiten zu Fragen des Alltags und der Lebensbewältigung erarbeitet.

Beratungsthemen

Häufig befinden sich Frauen* in dieser Lebensphase in einer schwierigen sozialen und/oder finanziellen Situation.

In den Beratungen erhalten Alleinerziehende und Familien Informationen über:

  • Adoptionsrecht
  • Arbeitslosengeld II
  • Ausbildungsförderung
  • Beschäftigungsverbote
  • Elterngeld/Elternzeit
  • Fehlgeburt
  • Haushaltshilfen
  • Hebammen
  • Kaiserschnitt oder traumatische Geburt
  • Kinderbetreuungskosten nach dem KJHG
  • Kindergeld/Kinderzuschlag
  • Kindschaftsrecht
  • Krankenversicherung
  • Mutterschutz/Mutterschaftsgeld
  • Postpartale Depression
  • Sozialhilfe/Sozialgeld
  • Tagesmütter- und Pflegestellen
  • Verhütung
  • Wohngeld

Finanzielle Hilfen

BuSti Logo verkl2Finanzielle Hilfen sind möglich bei der Beantragung von Mitteln aus der Bundesstiftung "Mutter und Kind" und der Landesstiftung "Familie in Not" unter Berücksichtigung vorgegebener Einkommensgrenzen. Einmalige Zuschüsse für Schwangerenbekleidung, Babyerstausstattung, Kinderwagen, Renovierung des Kinderzimmers oder Unterstützung für einen Umzug, der durch die Schwangerschaft notwendig geworden ist, können geleistet werden.

 

Geflüchtete Schwangere/Frauen - Beratung in anderen Sprachen

Wir können mit Hilfe von Dolmetscherinnen* (z.B. in Arabisch und Farsi) zu Fragen rund um die Schwangerschaft/Geburt und Verhütung beraten.
Als weiteres Hilfsmittel steht uns von der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) die Website von www.zanzu.de zur Verfügung.

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Hier werden in 13 verschiedenen Sprachen Fragen zu Körper und Gesundheit erklärt.

 

 

Vorgeburtliche Diagnostik (PND)

Bauchentscheidungen

Bauchentscheidungen – wissen, was jetzt gut ist. Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft

Mit dem Leporello Bauchentscheidungen - wissen, was jetzt gut ist wird ein anderer Blick auf vorgeburtliche Untersuchungen  riskiert –Werbung für diese Untersuchungen gibt es mehr als genug.
Hier finden sie Hinweise auf Probleme, die durch vorgeburtliche Untersuchungen und Tests entstehen und Ideen, wie sie damit umgehen können.

Bauchentscheidungen – aber mit Köpfchen. Hintergrundinformationen zu vorgeburtlichen Tests

Die Broschüre Bauchentscheidungen – aber mit Köpfchen geht den vielfältigen Themen rund um vorgeburtliche Tests in der Schwangerschaft nach.

Wir sind gut vernetzt und können Sie bei Bedarf an Hebammen und Frauenärzt*innen weiterleiten.

 Wir beraten auch zu Fragen:

  • bei unerfülltem Kinderwunsch
  • nach einem Schwangerschaftsabbruch

Vielleicht gibt es auch eine ganz andere Frage - wir sind darauf eingestellt, im persönlichen Kontakt mögliche Antworten zu finden.

Zusammenarbeit mit anderen Beratungseinrichtungen

Soweit erforderlich und im Einverständnis der Schwangeren*, werden zusätzlich medizinisch, psychologisch und juristisch ausgebildete Fachkräfte in die Beratung einbezogen.

Da im neuen Schwangeren- und Familienhilfeänderungsgesetz ein Abbruch nach der 12. Schwangerschaftswoche aufgrund einer festgestellten oder vermuteten Behinderung bei den Föten (embryopathische Indikation) nicht mehr möglich ist, erfolgt gegebenenfalls eine Zusammenarbeit mit dem Institut für Humangenetik in Bremen, dem Verein "Cara e.V." /Bremen (Beratungsstelle für vorgeburtliche Diagnostik) und mit der Frühförderung der Lebenshilfe im Landkreis Verden.

 

Im Internet können Sie sich umfassend bei der BZgA informieren:

schwangereninfo