Es kann viel Mut erfordern sich an eine Beratungsstelle zu wenden.
Doch oft ist es gut, mit jemandem über das reden zu können, was belastet.
Manchmal ist es einfach wichtig zu wissen, wo Frau Hilfe bekommen kann.
Und manchmal ist es notwendig Schutz zu suchen.
Sie müssen nicht allein mit Allem fertig werden.
Wir unterstützen Sie gern in Ihrer individuellen Lebenssituation.

Dieser kleine Film wird Ihnen helfen.




Inge Dotschkis-Hillejan, Dipl.–Sozialpädagogin

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist der Arbeitsschwerpunkt von Frau Dotschkis-Hillejan.

Sie berät bei Problemen in Zusammenhang mit der Schwangerschaft und dem Schwangerschaftsabbruch, d.h. bei psycho-sozialen Konflikten und/oder finanziellen Problemen.
Hilfestellungen bei der Antragstellung an die Bundesstiftung "Mutter und Kind" sowie an die Stiftung "Familie in Not" gehören ebenfalls zu ihrem Arbeitsbereich. Auch bei Fragen zur Existenzsicherung (Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe etc.) und Kostenübernahme von Verhütungsmitteln ist Frau Dotschkis-Hillejan Ansprechpartnerin.

Darüber hinaus bietet Frau Dotschkis-Hillejan mit ihrer Zusatzausbildung in frauenspezifischer, feministischer Gestalttherapie Gruppen- und Einzelberatung für Frauen an, die sich in einer krisenhaften Lebenssituation befinden, z.B. Trauerbegleitung nach Kindstod, Begleitung bei postpartaler Depression und Krisen nach Kaiserschnitt.

Frau Dotschkis-Hillejan ist zuständig für die Außenstelle in Achim.

Frau Dotschkis-Hillejan organisiert Fachfortbildungen für MultiplikatorInnen in sozialpädagogischen, medizinischen und therapeutischen Arbeitsfeldern zu Themen rund um Schwangerschaft und Geburt.

Regine Balk, HP–Psychotherapie

Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung ist der Arbeitsschwerpunkt von Frau Regine Balk. Sie berät bei Problemen in Zusammenhang mit der Schwangerschaft und dem Schwangerschaftsabbruch, d.h. bei psycho-sozialen Konflikten und/oder finanziellen Problemen. Hilfestellungen bei der Antragstellung an die Bundesstiftung "Mutter und Kind" sowie an die Stiftung "Familie in Not" gehören ebenfalls zu ihrem Arbeitsbereich. Auch bei Fragen zur Verhütung und Möglichkeiten der Kostenübernahme von Verhütungsmitteln ist Frau Balk Ansprechpartnerin. Auch zur Vertraulichen Geburt kann beraten werden.

Darüber hinaus bietet Frau Balk mit ihrer Zusatzausbildung in Paartherapie, Paaren in aktuellen Krisen die mit Schwangerschaft/Geburt, Fruchtbarkeit und Familienplanung im Zusammenhang stehen eine Einzel- oder Paarberatung an.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präventionsarbeit mit Frauen, Mädchen und Paaren.

Frau Balk ist für Lesben und deren Angehörige eine qualifizierte Ansprechpartnerin. Sie ist zuständig bei Fragen zum "Coming Out", Diskriminierungen, Gründung einer Regenbogenfamilie und Paarproblemen.

Friederike Geißler, Sozialpädagogin

Frau Geißler berät im psychosozialen Bereich mit den Schwerpunkten häusliche Gewalt, Problemen in Paarbeziehungen, bei Trennung und Scheidung, Stalking und Mobbing. Sie begleitet Frauen auf ihrem Weg aus der Krise durch ressourcenorientierte Gespräche, Biographie- und Beziehungsarbeit und der Entwicklung neuer Perspektiven durch eigenverantwortliches Handeln.

Marianne Tjarks, Dipl.–Sozialpädagogin

Frau Tjarks ist zuständig für die psychosoziale Beratung von Frauen und Mädchen und bietet ihnen in Krisensituationen einen geschützten Raum um ihre Situation zu betrachten, zu sortieren und neue Schritte zu gehen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen in der Beratung bei Trennung und Scheidung, längerfristiger Einzelbegleitung von Frauen, die Gewalt erfahren haben und erfahren, auch in Form von Mobbing und Stalking. Hinzu kommen bei Bedarf Existenz- und Sozialberatungen und kurzfristige Krisenintervention für Frauen, die eine Klärung ihrer Situation benötigen.

Anleitung von Gruppen für Frauen:
- Frauen nach Trennung und Scheidung
- Ressourcen und Potenziale stärken von Migrantinnen im ländlichen Raum

Organisation von Fachfortbildungen für MultiplikatorInnen in sozialpädagogischen, medizinischen und therapeutischen Arbeitsfeldern zu unterschiedlichen Themen je nach Nachfrage.


Die Frauenberatung Verden gehört zum "Verbund Niedersächsischer Frauen- und Mädchenberatungsstellen gegen Gewalt"

Wir arbeiten nach feministischen Grundsätzen:

  1. Freiwilligkeit und Anonymität
  2. Parteilichkeit
  3. Ganzheitlichkeit
  4. Enttabuisierung

Die Lebenssituation ändert sich, wenn Frauen aufhören sich als machtlos zu begreifen und beginnen selbst zu handeln. Wir verstehen unsere Arbeit als solidarische und kompetente Ermutigung von Frauen, ihre Situation wahrzunehmen und ihre Geschichte aufzuarbeiten. Gefühle bekommen dabei Gestalt, die ursprüngliche eigene Kraft wird wiederentdeckt, neue Wege, die mehr Autonomie erlauben, können ausprobiert werden.

Die Unterstützung ist ressourcenorientiert. Wir entwickeln frauenspezifische Beratungsangebote, die immer wieder überarbeitet und den Bedürfnissen der Frauen angepasst werden.
Wesentlich für diese Entwicklung ist die kritische Reflexion weiblicher Lebenszusammenhänge in unserer patriarchalisch strukturierten Gesellschaft. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Auseinandersetzung mit struktureller und persönlicher Gewalt, die die weibliche Identitätsentwicklung mit bestimmen.

Und eine Wahrheit, die wir anerkennen ist die, dass nach 40 Jahren Frauenbewegung noch immer gilt:

  • Frauen sind die Hälfte der Weltbevölkerung
  • Frauen leisten zwei Drittel der Arbeitsstunden,
  • Frauen erhalten ein Zehntel des Welteinkommens,
  • Frauen besitzen weniger als ein Hundertstel des Eigentums

Ausgangspunkt für unsere Arbeit ist eine feministische Grundhaltung, die sich zeigt in unserer Solidarität und in unserem Respekt für die ratsuchende Frau. Mit unserer ganzheitlichen Sichtweise möchten wir Frauen darin unterstützen, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen, Zwänge, Gewaltverhältnisse und einengende Lebensmuster als solche zu erkennen.

Unsere feministische Grundhaltung bringen wir auch in unsere kulturellen Angebote und in die Bewertung politischer Prozesse ein.

Vor diesem Hintergrund heißt Beratung für uns Hilfe und Begleitung bei der (Wieder-) Entdeckung der eigenen Stärke, der eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Fähigkeiten. Ein Selbstfindungsprozess mit dem Ziel, Handlungsspielräume zu erweitern und das eigene Leben selbstbestimmt zu gestalten.

D.h. von Gleichberechtigung können wir immer noch nicht sprechen so lange diese Themen unseren Berufsalltag bestimmen; Gleichberechtigung sieht ganz anders aus. Aber einen emanzipatorischen Weg in diese Richtung kann jede Frau finden.

Die Frauenberatung Verden e.V. ist 2006 dem Paritätischen Niedersachsen beigetreten. Unsere Haltung spiegelt sich in den Aussagen des Wertedialogs wider (siehe Video).

Wertedialog Auftaktkonferenz 26.03.15

"Feminismus hat im Laufe der Zeit viel bedeutet - auch viel Überflüssiges. Man kann ihn definieren als einen Standpunkt - in Bezug auf Gerechtigkeit, Würde, Freiheit -, den sich fast alle selbständigen Frauen zu eigen machen würden, wenn sie nicht die Vergeltung fürchteten, die ein derart anrüchiges Wort regelmäßig provoziert."

Susan Sonntag (1933-2004) Schriftstellerin/USA