Juni 2017

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Achimer Kreisblatt v. 09.06.2017




Mai 2017

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VAZ v. 13.05.2017




Kind, sitz' nicht so rum

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VAZ v. 09.05.2017




April 2017

Vereinsbörse der Stadt Achim am 30. April 2017

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Die Frauenberatung Verden/Außenstelle Achim nahm auch in diesem Jahr mit einem Informationsstand an der Vereinsbörse in Achim beim Stadtfest teil und erreichte mit ihrem Angebot neue, interessierte junge und ältere Frauen.







März 2017

Klare Kante: Der Paritätische bezieht Position gegen Rechtspopulisten

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Quelle: Der Paritätische - Pressemeldungen




Internationaler Frauentag 08. März 2017

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Die Frauenberatung Verden unterstützt diese Artikel




Februar 2017

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VAZ v. 15.02.2017




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07.02.2017




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VAZ v. 04.02.2017




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VAZ v. 03.02.2017




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VAZ v. 03.02.2017




Januar 2017

Positionspapier der Fachgruppe Hebammen

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17.01.17




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Verdener Nachrichten v. 13.01.17




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VAZ v. 12.01.17




Dezember 2016

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November 2016

Interview der UN-Sonderberichterstatterin

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Pressemitteilung zum
Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
am 25. November

Tür auf - Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen

"Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen"
Aktionen auch im Landkreis Verden

Landkreis Verden. Unter dem Motto "Tür auf - Schutzräume für alle gewaltbetroffenen Frauen" machen in diesem Jahr im Landkreis Verden das Frauenhaus, die Beratungs- und Interventionsstelle (BISS) bei häuslicher Gewalt, die Frauenberatung, die AWO Beratungsstelle Horizonte und die Gleichstellungsbeauftragten auf die vielfältigen Formen von Gewalt aufmerksam, denen Frauen auch in Deutschland ausgesetzt sind.

Vor dem Rathaus in Thedinghausen, Braunschweiger Straße 10, hissen sie am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, um 10 Uhr die Terre des Femmes Fahne "frei leben - ohne Gewalt". Auch an den Rathäusern in Achim und Verden werden die Fahnen wehen und damit ein sichtbares Zeichen gegen tägliche Gewalt an Frauen und Mädchen setzen.

Schläge vom Ehemann, Grabscher in der U-Bahn, sexuelle Übergriffe durch den Vater, Zwangsverheiratung, Vergewaltigung, Menschenhandel - geschlechtsspezifische Gewalt gehört auch in Deutschland zur Lebensrealität vieler Frauen. Häusliche Gewalt ist die häufigste Ursache für Verletzungen bei Frauen und übertrifft damit sogar Verkehrsunfälle und Krebs. Besonders gefährdet sind Frauen mit Beeinträchtigungen oder in unsicheren Lebenssituationen. Für jede von Ihnen muss es eine sichere Zuflucht geben - unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Aufenthaltsstatus, ihren Beeinträchtigungen oder ihren Sprachkenntnissen.

Trotz dieser schwerwiegenden Zustände für gewaltbetroffene Frauen, gibt es bundesweit viel zu wenige Frauenhausplätze und Anlaufstellen, wo sie Unterstützung finden können. Von den 16 Bundesländern erreicht keines die vom Europarat empfohlene Quote von einem Frauenhausplatz pro 7500 Einwohner. Zudem sind viele der knapp 400 Frauenhäuser und Zufluchtswohnungen nicht bedarfsgerecht ausgestattet und pauschal finanziert. Es fehlen barrierefreie Plätze und in einigen Bundesländern müssen Frauen sogar einen Teil der Kosten für ihren Frauenhausaufenthalt selbst finanzieren. Das führt dazu, dass jährlich tausende Frauen, die einen Platz suchen, aber ohne finanzielle Mittel oder geregelten Aufenthaltsstatus sind oder Behinderungen haben, abgewiesen werden.

Frauenberatungsstellen als etablierte niedrigschwellige Anlaufstellen für Frauen und Mädchen sind seit Jahren unterfinanziert und müssen darum kämpfen, ihre Anbebote vorhalten zu können.

Diese Situation ist mit einem freien, selbstbestimmten und gleichberechtigten Leben nicht vereinbar! Auch wenn sich die Situation im Landkreis Verden besser darstellt als in anderen Landesteilen unterstützen die Vertreterinnen der Gewaltschutzeinrichtungen und Gleichstellungsbeauftragten die diesjährige Kampagne aus Anlass des Internationalen Tages „Nein zur Gewalt an Frauen und Mädchen und fordern: „Tür auf! Für alle Frauen die in Deutschland von Gewalt betroffen sind. Der Bund, die Länder und Kommunen müssen kostenlose Schutzräume und angemessene Unterstützung zur Verfügung stellen. Diese müssen:

  • bundesweit, flächendeckend und ausreichend sein.
  • pauschal und angemessen finanziert werden.
  • für Frauen mit erhöhtem Bedarf barrierefrei und ausreichend personell und materiell ausgestattet sein.
  • spezialisiert im Umgang mit verschiedenen Gewaltformen sein (z.B. für Betroffene von Zwangsheirat, weiblicher Genitalverstümmelung, Menschenhandel).

Frauenhaus Verden
Frauenhaus-Verden@t-online.de
Tel. Notruf 04231/961970


BISS (Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt)
Biss.Verden@t-online.de
Tel: 04231/956474


Frauenberatung Verden
Frauenberatung-Verden@t-online.de
Tel. 04231/85120


Horizonte (Beratungsstelle Sexualität, Missbrauch und Gewalt)
awo-beratung-verden@t-online.de
Tel. 04231/81797


Der Internationale Tag „Nein zu Gewalt an Frauen und Mädchen“ geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.




Häusliche Gewalt ist für viele Frauen Realität

23. November 2016

Von Partnerschaftsgewalt sind in 82 Prozent der erfassten Fälle Frauen betroffen. Etwa die Hälfte von ihnen (49 Prozent) lebte zum Tatzeitpunkt mit dem Täter in einem Haushalt. Das belegt eine kriminalstatistische Auswertung zu Gewalt in Partnerschaften, die das Bundesfamilienministerium und das Bundeskriminalamt (BKA) gemeinsam vorgelegt haben. Sie gibt Aufschluss über den Umfang und die Ausprägungen von Gewalt in Paarbeziehungen, die der Polizei bekannt wird.

Erstmals liegt damit eine detaillierte Aufbereitung vor, die zeigt, in welcher Beziehung Täter und Opfer stehen, welche Delikte passieren. Leider wird deutlich: Mord und Totschlag, Sexualdelikte, Körperverletzungen und Stalking kommen nicht selten in Beziehungen vor.

Gewalt gegen Frauen reicht über subtile Formen wie Demütigungen, Beleidigungen und Einschüchterungen, psychischen, physischen und sexuellen Misshandlungen bis hin zu Vergewaltigungen und Tötungen, stellte BKA-Präsident Holger Münch bei der Vorstellung der kriminalstatistischen Auswertung dar. Es müsse von einem erheblichen Dunkelfeld ausgegangen werden. Denn Opfer häuslicher Gewalt empfinden ihre Situation oft als ausweglos, sie werden nicht bemerkt und sie machen sich nicht bemerkbar.

Dieses Tabu, über die Straftat häusliche Gewalt nicht zu sprechen, müsse weiter gebrochen werden, betonte Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig.

Im Jahr 2015 wurden insgesamt 127.457 Personen Opfer von Partnerschaftsgewalt (Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Bedrohung und Stalking), davon über 104.000 Frauen.

Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung in Partnerschaften sind die Opfer zu fast 100 Prozent weiblich, bei Stalking und Bedrohung in der Partnerschaft sind es fast 90 Prozent. Bei vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung sowie bei Mord und Totschlag in Paarbeziehungen sind es 80 Prozent.

Der größte Anteil der Opfer partnerschaftlicher Gewalt, gemessen an der Opfergesamtzahl in den einzelnen Straftatenbereichen, entfiel im Jahr 2015 sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern auf Nachstellung (Stalking), gefolgt von Mord und Totschlag sowie vorsätzlicher einfacher Körperverletzung.

Mit dem Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter 08000 116 016 wird betroffenen Frauen seit 2013 eine bundesweite 24-Stunden-Beratung angeboten, die kostenlos eine anonyme und niedrigschwellige Erstberatung in 15 Sprachen ermöglicht.

Quelle: BMFSFJ




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VAZ v. 15.11.16




Oktober 2016

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen e.V. schließt sich der offiziellen Erklärung des Paritätischen Gesamtverbandes zur so genannten PEGIDA-Bewegung an:

Der Paritätische steht für Vielfalt, Toleranz und Offenheit in dieser Gesellschaft. Die Vielfalt des Paritätischen ist Sinnbild des nicht nur friedlichen, sondern auch produktiven und bereichernden Miteinanders unterschiedlicher Menschen, Weltanschauungen oder Religionen. Unter dem Dach des Paritätischen finden alle ihren Platz, die sich im gemeinsamen Miteinander Respekt entgegen bringen. Offenheit und Toleranz sind für den Paritätischen nicht nur wünschenswerte, sondern notwendige Grundlagen einer sozialen und demokratischen Gesellschaft. Pegida schürt Vorurteile und Fremdenangst. Pegida steht für Monokulturalität und Geschlossenheit. Pegida grenzt ab und grenzt aus.

Der Paritätische verurteilt jegliche Versuche der so genannten “Pegida” und anderer Bewegungen, fremdenfeindliches und rechtsextremistisches Gedankengut in die Gesellschaft hineinzutragen. Der Verband ruft die Menschen dazu auf, sich deutlich zu distanzieren, wo Proteste die Grundlagen von Toleranz und gegenseitigem Respekt verlassen, und ihre Kritik und ihren Unmut in den offenen politischen Diskurs dieser Gesellschaft einzubringen.

Berlin, 30. Januar 2015

Paritätische Wohlfahrtsverband Niedersachsen




September 2016

Hartz IV:
Paritätischer fordert Regelsatz von 520 Euro

Kategorie: Pressemeldung

Von: Gwendolyn Stilling

Auf 520 Euro muss nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle der Regelsatz in Hartz IV angehoben werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft dem Bundesarbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende Einsetzung einer Expertenkommission.

“Die vorliegenden Regelsatzberechnungen des Ministeriums sind ein Gemisch aus statistischer Willkür und finanzieller Nickeligkeit. Wer hingeht und sogar Cent-Beträge für die chemische Reinigung, Grabschmuck oder Hamsterfutter streicht, hat sich vom Alltag der Menschen ganz offensichtlich längst verabschiedet”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Der Verband kritisiert, dass so gut wie alle Ausgaben, die mit gesellschaftlicher Teilhabe zu tun haben, dem Rotstift geopfert wurden. Statt das soziokulturelle Existenzminimum zu garantieren, wie es die Verfassung vorsieht, werde fast ausschließlich ein physisches Existenzminimum berechnet. „Der Regelsatz der Bundesregierung grenzt die Menschen einfach nur aus, anstatt wenigstens auf bescheidenstem Niveau Teilhabe zu ermöglichen“, kritisiert Schneider. Überhaupt nicht nachvollziehbar sei zudem, dass die Bundesregierung trotz Ermahnung des Bundesverfassungsgerichts noch immer keine Lösung für die Frage nach dem Mobilitätsbedarf vorgelegt habe.

Nach den Berechnungen des Paritätischen müsste der Regelsatz für Erwachsene bei sachgerechter Herleitung zum 1. Januar 2017 von derzeit 404 Euro um 28,7 Prozent auf dann 520 Euro angehoben werden.

Die Berechnungen des Ministeriums zu den Kinderregelsätzen seien wissenschaftlich nicht belastbar und extrem fehlerbehaftet, so das Ergebnis der Expertise. Auf der vorhandenen Datengrundlage ließen sich seriöserweise keine Kinderregelsätze berechnen. Der Paritätische fordert daher von der Bundesregierung die sofortige Einsetzung einer Expertenkommission, um die Frage zu beantworten, was ein Kind braucht.

Kontakt:

Gwendolyn Stilling, Tel. 030/24636305, E-Mail: pr@paritaet.org

Quelle: Der Paritätische - Pressemeldungen

Der Paritätische




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Sonntagstip vom 25.09.16




August 2016

Europäische Union
EWL: Uns eint viel mehr als uns trennt

Nach dem Brexit hat die Europäische Frauenlobby (EWL) einen Aufruf „für ein feministisches Europa“ öffentlich gemacht. Der bewegende Appell fordert Frauenrechtsaktivistinnen und Verbündete auf, die Idee von einem einigen, sozial gerechten Europa zu verteidigen und dem Hass populistischer, rechtsextremer Spaltkräfte nicht das Feld zu überlassen.

Unser Europa? Ein feministisches Europa!

In der Europäischen Frauenlobby sind wir schockiert und entsetzt über den Ausgang des Referendums in Großbritannien. Britische Frauenrechtsaktivistinnen waren Mitgründerinnen unserer Organisation und haben in den vergangenen 25 Jahren in der ersten Reihe für die Verbesserung der Lage für Frauen in der EU gekämpft.

Fünf Jahrzehnte EU haben die Gleichstellung der Geschlechter auf unserem Kontinent deutlich vorangebracht. Auf Druck der EWL, ihrer Mitglieder und Verbündeten hat die EU Gesetze auf den Weg gebracht, die gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Gleichstellung am Arbeitsplatz und einen Mindestmutterschutz garantieren. Doch trotz aller Fortschritte ist der Weg zur tatsächlichen Gleichstellung noch weit, wie wir aus den Ergebnissen des Gender Equality Index 2014 gelernt haben.

Die EU ist alles andere als perfekt. Doch ist sie ein wesentliches internationales Rahmenwerk, das Gesetze, Geld und andere Möglichkeiten für Feministinnen bietet, sich zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Die EU ist ein wichtiger internationaler Raum für Frauenorganisationen, um Ungleichheit und Diskriminierung von Frauen zur Sprache zu bringen. Weitere Fortschritte in Sachen Gleichstellung für alle Frauen nicht nur in der EU, sondern darüber hinaus sind nur möglich durch gemeinsame Anstrengungen von AktivistInnen, politischen EntscheiderInnen und Institutionen innerhalb der EU.

Frauen und Männer in ganz Europa leiden unter der Ungleichheit, die Sparkurse und Globalisierung hervorgerufen haben; sie sind wütend und machtlos. Die Sparpolitik war eine Katastrophe für Europa, und in besonderem Maße für Frauen, die von den Kürzungen im öffentlichen Sektor (...) doppelt getroffen wurden. (...)

Darüber hinaus fehlten Frauen fast völlig im öffentlichen Diskurs, der dem Referendum vorausging, wie sie auch übergangen werden bei der Diskussion darüber, welches Europa wir eigentlich haben wollen. Nicht von ungefähr haben etwa gleich viel Frauen wie Männer für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt. Sie haben nicht erkennen können, was die EU - aber auch ihre eigene Regierung - dazu beiträgt, dass sich ihre Lebensbedingungen verbessern (...). Frauen müssen in einer Nach-Brexit-Wirtschaft einen zentralen Platz bekommen. Wir brauchen eine öffentliche Debatte über die Auswirkungen der Austeritätspolitik auf Frauen. (...)

Wir sehen aber auch, dass Frauen, die den Mut haben, öffentlich das Wort zu ergreifen - Aktivistinnen, Journalistinnen, Politikerinnen - mit Gewalt oder der Androhung von Gewalt, zum Schweigen gebracht werden. Jo Cox* wurde wegen ihrer Überzeugungen ermordet. Die öffentliche Debatte, die dem Referendum vorausging, hat ein Klima der Angst, des Hasses und der Gewalt erzeugt. Rassistische Angriffe haben nach dem Ausgang des Referendums zugenommen. Die Parteien der Mitte haben versucht, die Populisten dadurch zu neutralisieren, indem sie deren populistische Rhethorik einfach kopiert haben. Damit wurde die Debatte immer mehr auf die Seite der Extremisten gezogen, was zu einem fürchterlichen Anstieg von Rassismus und Menschenfeindlichkeit führte.

Das ist nicht das Europa, das wir wollen. Und wir sind uns sicher, dass es auch nicht das Europa ist, das die meisten Menschen in Großbritannien wollen. Jetzt müssen alle progressiven Kräfte aufstehen und sich zur Geltung bringen; gemeinsam müssen sie für ein Europa kämpfen, das wir wollen.

Die EWL wird mit dabei sein. Wir werden eine Landkarte der populistischen, rechtsextremen Parteien und Bewegungen in Europa erarbeiten, um damit auch deren frauenfeindlichen und gewalttätigen Kernbotschaften besser kenntlich zu machen. Wir wollen gemeinsam mit fortschrittlichen Verbündeten zu Gegenaktionen aufrufen.

Wir werden weiterhin an unseren Vorstellungen von einem Europa arbeiten, das auf Wohlergehen, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit gründet. Wir stellen uns eine Gesellschaft vor, in der die Leistungen von Frauen - als Führende, Sorgende, Produzierende - in allen Lebensbereichen anerkannt, wertgeschätzt und gefeiert werden.

Alle Frauen müssen sich frei entscheiden dürfen, von Ausbeutung befreit sein. Keine Frau darf zurückgelassen werden. Wir wollen ein Europa, das getragen wird von dem Grundsatz, wie ihn Jo Cox bei ihrer Antrittsrede im Parlament formulierte: „Uns eint viel mehr als uns trennt“.

* Jo Cox war seit 2015 Abgeordnete der Labour-Partei im britischen Parlament. Sie wurde am 16. Juni 2016 im Vorfeld des Brexit-Referendums nach einer Bürgersprechstunde in ihrem Wahlkreis von einem radikalen Brexit-Befürworter attackiert und so schwer verletzt, dass sie kurze Zeit später verstarb.

Leicht gekürzt und übersetzt von Ulrike Helwerth (Deutscher Frauenrat)

Quelle:
Deutscher Frauenrat - Nachrichten

Original Aufruf - European Women's Lobby




April 2016

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Widerspruch-Mustervorlage auch als Word-Datei

Quelle: Der Paritätische




Dezember 2015

Paritätischer Gesamtverband - Erklärung zu Verhütungsmitteln

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Deutscher Frauenrat Mitgliederversammlung 2015

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Erklärung des AFK zum neuen Präventionsgesetz

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November 2015

Deutscher Frauenrat Mitgliederversammlung 2015

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Oktober 2015

Zum Tag des Flüchtlings am 2. Oktober

Flüchtlinge brauchen eine gute Versorgung und verständliche Informationen zu Schwangerschaft Verhütung und Sexualität

Refugees Welcome: Das Motto des Tags des Flüchtlings fordert dazu auf, Flüchtlinge willkommen zu heißen und Integration zu ermöglichen. Dazu gehört, Flüchtlingen Informationen zu den elementaren Lebensbereichen Sexualität, Verhütung, Schwangerschaft und Partnerschaft möglichst in ihrer Sprache zur Verfügung zu stellen, betont pro familia.

Auch der Zugang zu Verhütung muss gewährleistet sein.„Flüchtlinge haben wie alle Menschen Fragen zu Sexualität und Verhütung, Schwangerschaft und Partnerschaft. Sie haben ein Recht darauf, gut informiert und beraten zu werden. Unsere Aufgabe ist es, aufzuklären und verständliche Informationen zu entwickeln sowie unsere Beratungsangebote dem Bedarf von Flüchtlingen anzupassen“, erklärt Prof. Dr. Daphne Hahn, Bundesvorsitzende von pro familia, anlässlich des Tags des Flüchtlings.Verständigungsprobleme erschweren die Arbeit. Wir brauchen dringend DolmetscherInnen, die die Fähigkeit haben, mit sensiblen Beratungsthemen angemessen umzugehen. Eine Lösung wäre ein öffentlich geförderter Dolmetscherpool, auf den Schwangerschaftsberatungsstellen zugreifen können.

Darüber hinaus sind auch die Kosten für Verhütung für Flüchtlinge ein Problem. Wie alle Menschen mit geringem Einkommen können sich Flüchtlinge oft keine Verhütungsmittel leisten. Hier muss schnell und unbürokratisch gehandelt werden. pro familia fordert eine Kostenübernahme für Verhütungsmittel für alle Menschen mit wenig Geld - Flüchtlinge eingeschlossen.„Natürlich sind diese Maßnahmen nicht umsonst zu haben. Aber sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit der Flüchtlinge und stärken insbesondere Frauen in ihren Rechten“, betont Hahn.

„Überhaupt muss das Thema Gesundheit von Mutter und Kind in der Arbeit mit Flüchtlingen künftig eine viel größere Rolle spielen“. pro familia sieht einen großen Bedarf an fremdsprachigen Informationen und Beratungsangeboten für Flüchtlinge. „Hier ist noch viel zu tun. Wir haben schnell reagiert und auf unserer Website Arbeitsmaterialien für die Beratung von Flüchtlingen zusammengetragen, u.a. eine Aufstellung von Angeboten für Flüchtlinge, Links zu Übersetzungshilfen und Informationen für Fachkräfte der Beratung“, so Hahn.

1. Oktober 2015

Pressemitteilung von pro familia

Die Frauenberatung Verden schließt sich der Forderung von pro familia an.




Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht - Bündniserklärung

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Unser Dachverband AKF repräsentiert die Haltung der Frauenberatung Verden




September 2015

Gesetzentwurf Bundesinnenministerium:
Paritätischer kritisiert flüchtlingspolitischen Gesetzes-Aktionismus
und fordert bessere Strukturen statt härtere Abschreckung

Kategorie: Flüchtlingsarbeit, Pressemeldung
Von: Gwendolyn Stilling

Pressemeldung vom 17.09.2015

Auf scharfe Kritik des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes stoßen die heute bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung im Flüchtlingsbereich, insbesondere die geplante leichtere Abschiebung sowie massive Einschränkungen jeglicher Sozialleistungen für bestimmte Gruppen von Flüchtlingen. So sehe der Gesetzentwurf aus dem Bundesinnenministerium unter anderem den Ausschluss von Sozialleistungen für Flüchtlinge vor, für die nach der Dublin-Verordnung ein anderer Staat zuständig wäre. Dies sei inhuman und verfassungsrechtlich höchst fragwürdig, kritisiert der Verband.

„Menschen in Not existenzielle Leistungen zu verwehren und künftig nur noch die Reisekosten für das Verlassen Deutschlands zu erstatten, ist zynisch und inhuman“, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Das Dublin System ist gescheitert. Menschen nun durch den Entzug von Sozialleistungen dazu zu zwingen, in Länder zu gehen, in denen es weder akzeptable Aufnahmestrukturen noch Perspektiven gibt, ist der falsche Weg“, so Schneider. Ein solches Vorgehen widerspreche auch den vom Bundesverfassungsgericht formulierten Grundsätzen, nach denen eine Einschränkung von Sozialleistungen aus migrationspolitischen Erwägungen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist.

„Es wäre falsch, jetzt zu versuchen, durch gesetzestechnischen Aktionismus und Abschreckungsmaßnahmen Schutzsuchende von der Einreise nach Deutschland abzuhalten. Vielmehr brauchen wir einen schnellen Ausbau der Infrastruktur sowie gute Integrationsangebote. Wir müssen uns um die Menschen kümmern, die hier sind und zwar um alle“, so Schneider. Darüber hinaus brauche es auch eine wesentlich stärkere Unterstützung in den Herkunftsregionen der Flüchtlinge. Der Schutz von Flüchtlingen dürfe dabei aber nicht alleine in die Transitstaaten verlagert werden. „Die Europäische Union muss sich ihrer Verantwortung für den Schutz der Flüchtlinge endlich stellen. Dazu gehört auch, in weit größerem Maße als bisher legale Einreisemöglichkeiten für Schutzsuchende zu schaffen.“

Eine Beschleunigung der Asylverfahren anzustreben, begrüßt der Paritätische. Statt dabei jedoch auf die Benennung weiterer so genannter „sicherer Herkunftsländer“ zu setzen, schlägt der Paritätische vor, Flüchtlingen aus Ländern mit ohnehin hoher Anerkennungsquote ohne Einzelfallprüfung den Flüchtlingsstatus zu gewähren. Eine erhebliche Entlastung brächte zudem eine Altfallregelung für Flüchtlinge, über deren Asylantrag innerhalb von 12 Monaten noch nicht entschieden wurde.

Copyright © 2015 Der PARITÄTISCHE Gesamtverband.
Alle Rechte vorbehalten.




August 2015

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VAZ v. 10.08.15




2015

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Unsere Frauenorganisation AKF gibt die Positionierung der Frauenberatung Verden wieder




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VAZ v. 08.05.15




2014

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Allerdings Dez 2014




KEINE GEWALT GEGEN FRAUEN

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25.11. weltweit: „Keine Gewalt gegen Frauen“ - Tag




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Verdener Nachrichten v. 29.07.14




Basisinformation zum Equal Pay Day




Familienplanung ist ein Menschenrecht!

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Stellungnahme des Paritätischen Niedersachsen/Parität-Report/II 2011
(gibt die Position der Frauenberatung wieder).