Juli 2018

Frauen eine Stimme geben

Verdener Frauenberatung feiert 25-jähriges Jubiläum

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Verden (Aller), 01.07.2018
© Haubrock-Kriedel

Das Team der Frauenberatung (v.l.) Regine Balk, Vereinsvorstand Dr. Ute Sonntag, Marianne Tjarks und Friederike Geißler. Es fehlt Inge Dotschkis-Hillejan.

VERDEN - Die Frauenberatung Verden feierte ihr 25-jähriges Jubiläum offiziell mit rund 50 geladenen Gästen im Domgemeindesaal. Den Festvortrag hielt Marita Blauth von der Beratungsstelle Therapie, Beratung und Coaching für Frauen (TuBF) in Bonn. Für die musikalische Begleitung des Vormittags sorgten Christine Schmidt-de Vries und Mattis Reinders.

Dr. Ute Sonntag, Vorstand des Vereins Frauenberatung Verden, begrüßte die Gäste und gab einen kurzen Abriss der Geschichte der Einrichtung. Sie konnte mit Ulla Schobert, Anette Schulte, Regina Ernst und Roswitha Urbanski auch vier der fünf Gründerinnen der Verdener Frauenberatung begrüßen. Ulrike Helberg-Manke musste absagen.

Das erste Grußwort sprach die stellvertretende Landrätin Karin Labinsky-Meyer. Sie überbrachte die Grüße des Landkreises und dankte dem Team für das Engagement und die kompetente und einfühlsame Beratung in den vergangenen Jahren. „Ihr gebt den Frauen eine Stimme, viele fanden durch euch zu einem freien und selbstbestimmten Leben“, sagte Labinsky-Meyer.

Nun gelte es, weiter beharrlich für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Viele Partner stünden der Beratungsstelle dabei solidarisch zur Seite.

Viele Frauen brauchen Unterstützung

Seit 2006 gehört die Frauenberatung Verden dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen an. Die Grußworte des Verbandes überbrachte Anne Günther. Sie würdigte die vielfältigen Aktivitäten, die die Frauenberatung auf- und ausgebaut hat. „Immer noch sind viele Frauen benachteiligt, werden unterdrückt oder misshandelt. Hier ist schnelle, unbürokratische Hilfe nötig“, sagte sie.

Günther verwies zudem auf den großen Einsatz der Frauenberatung Verden bei der Schwangeren- und Schwangerschaftskonflikt- beratung und der Finanzierung von Verhütungsmitteln. Man müsse weiter gemeinsam streiten, dass Frauen informiert werden und die Wahl einer selbstbestimmten Entscheidung haben.

Gabriele Frech von der Cara Beratungsstelle zu Schwangerschaft und Pränataldiagnostik verwies auf die kritische Haltung der Beratungsstellen zur Pränataldiagnostik. „Wir fordern eine ganzheitliche und bestärkende Begleitung, die nicht nur risikoorientiert ist“, sagte sie. Neben einer individuellen Beratung sei auch der Blick über den Tellerrand und die kritische Auseinander- setzung mit den gesellschaftlichen Bedingungen unverzichtbar. Der besondere Wert der Arbeit der Frauenberatung sei, dass sie sich nicht am Mainstream orientiere, sondern sich für eine Selbstbestimmung der schwangeren Frauen einsetzt.

Den Festvortag hielt Marita Blauth von einer Frauenberatungsstelle in Bonn.

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© Haubrock-Kriedel

Der Festvortag von Marita Blauth stand unter dem Thema „Frauenberatung – Professionelle Beratung zwischen Realität und Qualität“. Die ersten Frauenhäuser hätten die Lebensumstände der Frauen aus dem Privaten geholt, blickte Blauth zurück. Die Beratungsstellen waren von Beginn an Orte, an denen die Frauen offen sprechen konnten, ohne in ihre Rollen verwiesen zu werden.

Zunächst seien diese Anlaufstellen eine Selbsthilfebewegung gewesen. „Die Frauen entwickelten sich zu Expertinnen für ihre eigenen Belange“, berichtete die Referentin. Auf der anderen Seite standen die Ärztinnen und Therapeutinnen. „Das waren zwei Welten, die sich gegenseitig misstrauisch beäugten. In der Frauenberatung galt es, beide Konzepte miteinander zu verbinden.“

Individuelle Lösungen und Kreativität sind wichtig

Zunächst sei auch die staatliche Förderung umstritten gewesen, da die Frauen fürchteten, dies könne ihre selbstständige Arbeit gefährden. Heute sei die Arbeit der Beratungsstellen geprägt von der Balance zwischen Kreativität und Professionalität, was der Arbeit an vielen Orten eine besondere Qualität verleihe. In Beratungsgesprächen würden gemeinsam individuelle Lösungen gefunden.

Der Druck auf die Frauen sei durch die Aufgabenfülle heute keineswegs kleiner geworden. Die Referentin warnte ferner vor einem Wettbewerbsdenken im sozialen Bereich. „Frauenberatungen arbeiten ganzheitlich, es braucht Zeit, Vertrauen zu schaffen.“ * ahk




Juni 2018

Kreisfrauenrat

beim Landkreis Verden

Verden (Aller), 31.05.2018

Beim Schwangerschaftsabbruch: Frauen informieren und Rechtssicherheit schaffen

Kreisfrauenrat wendet sich an Bundesregierung

„Die Entscheidung über einen Schwangerschaftsabbruch gehört zu den persönlichsten Entscheidungen, die eine Frau in ihrem Leben trifft“, so die Vorsitzende des Kreisfrauenrates Karin Labinsky- Meyer. Diese Entscheidung gelte es zu respektieren. In der Diskussion um § 219a des Strafgesetzbuches hat sich der Kreisfrauenrat an die Bundeskanzlerin, an die Ministerinnen Dr. Barley und Dr. Giffey sowie an Gesundheitsminister Spahn gewandt.

Der Kreisfrauenrat beim Landkreis Verden schließt sich in seinem Schreiben ausdrücklich den Forderungen der Frauen- und Sozialverbände an und fordert, § 219a StGB aufzuheben. Der Paragraf verbietet des Ärztinnen und Ärzten auf die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruchs in ihrer Praxis hinzuweisen. „Das schränkt das Informationsrecht der Frauen ein“, schreibt die Vorsitzende des Kreisfrauenrates in dem Brief und weiter: „Schwangere Frauen haben in einer solchen Notsituation ein Recht auf sachliche Informationen zum Schwangerschaftsabbruch, um eine verantwortliche Entscheidung zu treffen und um von ihrem Recht auf Selbstbestimmung Gebrauch zu machen.“ In dieser Lebenssituation benötigten Frauen unbedingt einen einfachen, niedrigschwelligen Zugang zu konkreten Informationen und sie müssten wissen, wo in ihrer näheren Umgebung ein Schwangerschaftsabbruch möglich sei. Oft spiele gerade in dieser Lage die Zeit eine Rolle, da Fristen eingehalten werden müssten. „Darum fordern wir Sie auf, § 219a StGB aufzuheben und Frauen leichten Zugang zu sachlichen Informationen über Schwangerschaftsabbrüche zu gewähren. Zugleich schaffen Sie damit Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Heben Sie § 219a StGB auf, schaffen Sie Rechtssicherheit und garantieren Sie Informations- und Wahlfreiheit“, so Labinsky-Meyer.




Mai 2018

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VAZ vom 26.05.18




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Verdener Nachrichten vom 24.05.18




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VAZ vom 11.05.18




April 2018


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Der Paritätische 26.04.18




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Als Mitglied im Paritätischen sind wir Unterstützerinnen dieser Anzeige in der FAZ im April 2018




Für einen freien Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbrüche – §219a StGB aufheben!

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Die Frauenberatung Verden unterstützt diese Stellungnahme

newsletter pro familia vom 23.04.18




Chöre-Benefizkonzert 25 Jahre Frauenberatung Verden

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VAZ vom 23.04.18


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Sonntags-Tip 22.04.18




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Allerdings April 2018

25 Jahre Frauenberatung Verden und Benefizkonzert am 20.04.2018




März 2018

Internationaler Frauentag 08.03.2018

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Die Frauenberatung Verden schließt sich dem bff an




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VAZ vom 07.03.2018




Februar 2018

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Die Frauenberatung Verden unterstützt die Forderung des AKF




Januar 2018

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Dezember 2017

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Die Frauenberatung Verden schließt sich dem AKF an




November 2017

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VAZ vom 25.11.2017




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Pressemitteilung des AKF zum 25.11.17




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VAZ vom 23.11.2017




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VAZ vom 22.11.2017




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VAZ vom 16.11.2017




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VAZ vom 14.11.2017




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Die Frauenberatung Verden vertritt die Position des AKF




Oktober 2017

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September 2017

Neue Ausstellung in der Frauenberatung: "auf dem Weg...."

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VAZ vom 11.09.2017




August 2017

Forderungen des Paritätischen Niedersachsen zur Landtagswahl 2018

Schutz- und Beratungseinrichtungen dauerhaft sichern

Gewalt an Frauen ist keine seltene Randerscheinung, sondern ein schwerwiegendes gesellschaftliches Problem und betrifft junge und ältere Frauen in der ganzen Gesellschaft. Obwohl es eine staatliche Verpflichtung gibt, Opfern häuslicher und sexualisierter Gewalt Schutz und Unterstützung zur Verfügung zu stellen, erfolgt die Finanzierung über freiwillige Zuwendungen des Landes und der Kommunen.

Forderung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Niedersachsen

Eine dauerhafte und auskömmliche Finanzierung von Schutz- und Beratungseinrichtungen für Frauen und Mädchen ist notwendig, um Opfer von häuslicher Gewalt auch zukünftig zu schützen.

Forderungen zur Landtagswahl

Quelle: Der Paritätische Niedersachsen




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Die Frauenberatung Verden schließt sich dem Aufruf des Deutschen Frauenrates und der aufgeführten Frauenorganisationen an.




Juli 2017

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VAZ v. 28.07.2017




September 2016

Hartz IV:
Paritätischer fordert Regelsatz von 520 Euro

Kategorie: Pressemeldung

Von: Gwendolyn Stilling

Auf 520 Euro muss nach einer Studie der Paritätischen Forschungsstelle der Regelsatz in Hartz IV angehoben werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wirft dem Bundesarbeitsministerium vor, bei der Neuberechnung der Regelsätze willkürliche Eingriffe in die Statistik vorgenommen und das Ergebnis auf 409 Euro künstlich klein gerechnet zu haben. Zur Bestimmung des Existenzminimums von Kindern verlangt der Verband die umgehende Einsetzung einer Expertenkommission.

“Die vorliegenden Regelsatzberechnungen des Ministeriums sind ein Gemisch aus statistischer Willkür und finanzieller Nickeligkeit. Wer hingeht und sogar Cent-Beträge für die chemische Reinigung, Grabschmuck oder Hamsterfutter streicht, hat sich vom Alltag der Menschen ganz offensichtlich längst verabschiedet”, so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Der Verband kritisiert, dass so gut wie alle Ausgaben, die mit gesellschaftlicher Teilhabe zu tun haben, dem Rotstift geopfert wurden. Statt das soziokulturelle Existenzminimum zu garantieren, wie es die Verfassung vorsieht, werde fast ausschließlich ein physisches Existenzminimum berechnet. „Der Regelsatz der Bundesregierung grenzt die Menschen einfach nur aus, anstatt wenigstens auf bescheidenstem Niveau Teilhabe zu ermöglichen“, kritisiert Schneider. Überhaupt nicht nachvollziehbar sei zudem, dass die Bundesregierung trotz Ermahnung des Bundesverfassungsgerichts noch immer keine Lösung für die Frage nach dem Mobilitätsbedarf vorgelegt habe.

Nach den Berechnungen des Paritätischen müsste der Regelsatz für Erwachsene bei sachgerechter Herleitung zum 1. Januar 2017 von derzeit 404 Euro um 28,7 Prozent auf dann 520 Euro angehoben werden.

Die Berechnungen des Ministeriums zu den Kinderregelsätzen seien wissenschaftlich nicht belastbar und extrem fehlerbehaftet, so das Ergebnis der Expertise. Auf der vorhandenen Datengrundlage ließen sich seriöserweise keine Kinderregelsätze berechnen. Der Paritätische fordert daher von der Bundesregierung die sofortige Einsetzung einer Expertenkommission, um die Frage zu beantworten, was ein Kind braucht.

Kontakt:

Gwendolyn Stilling, Tel. 030/24636305, E-Mail: pr@paritaet.org

Quelle: Der Paritätische - Pressemeldungen

Der Paritätische




August 2015

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VAZ v. 10.08.15




2015

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Unsere Frauenorganisation AKF gibt die Positionierung der Frauenberatung Verden wieder




2014

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Allerdings Dez 2014




KEINE GEWALT GEGEN FRAUEN

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25.11. weltweit: „Keine Gewalt gegen Frauen“ - Tag




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Verdener Nachrichten v. 29.07.14




Basisinformation zum Equal Pay Day




Familienplanung ist ein Menschenrecht!

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Stellungnahme des Paritätischen Niedersachsen/Parität-Report/II 2011
(gibt die Position der Frauenberatung wieder).