Die Schwangerschaftskonfliktberatung

Seit dem 01. Februar 1995 bietet die Frauenberatung Schwangerschaftskonfliktberatung an.

Jede Frau, die zu uns in die Beratung kommt, erhält den für einen Schwangerschaftsabbruch erforderlichen Beratungsschein und alle notwendigen Informationen über den Abbruch und Abbruchmöglichkeiten vor Ort. Wir beraten zu den verschiedenen Methoden des Abbruchs und erklären, welche Vor- und Nachteile der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch hat.


Nicht zu verwechseln ist der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch mit dem Notfallverhütungsmittel "Pille danach", die nur wirkt, wenn noch keine Schwangerschaft besteht.

Es gibt die "Pille danach" jetzt ohne Rezept in der Apotheke.

Die "Pille danach" unterdrückt oder verzögert den Eisprung, sodass eine Befruchtung verhindert wird. Die "Pille danach" müssen Frauen nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr so rasch wie möglich einnehmen. Wenn das Präparat ohne Rezept aus der Apotheke geholt wird, muss es auch von unter 20-jährigen selbst bezahlt werden. Ein Anspruch auf Kostenübernahme durch die Krankenkassen besteht nur mit Rezept und nur für Frauen unter 20 Jahre.


Beratungsinhalte sind auch Fragen rund um die Pränataldiagnostik.
Wir beraten Sie im Rahmen des Schwangerschaftskonfliktgesetztes
nach § 2a (s. Flyer)



(Stellungnahme der Frauenberatung Verden/2011 - zu PID/Präimplantationsdiagnostik)



(Flyer zum Herunterladen)
Die Frauenberatung gibt einen aktuellen Flyer zur Wechselwirkung mit Medikamenten und dem Wirkungsverlust der Pille heraus.

Auch in Apotheken und bei FrauenärztInnen erhältlich.


Eine ungewollt schwangere Frau befindet sich oft in einer emotionalen und sozialen Krisensituation. In einer entspannten Atmosphäre unterstützen wir sie, eine eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig bietet das vertrauliche Beratungsgespräch ihr die Möglichkeit, ihre persönlichen Gefühle und Gedanken offen auszusprechen.


(Positionspapier zum Herunterladen)

Die Frauenberatung Verden schließt sich dieser Position von
pro familia an.

Der Ehemann, Partner, die Freundin oder ein Familienangehöriger kann zur Beratung mitgebracht werden. Wir bieten Paaren, die durch eine Schwangerschaft in eine Krise geraten sind, Gespräche und Vermittlung an.